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Dr. phil. Christoph Achterberg
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e-mail: achterberg(at)muenster.de

 

 

Zeigen Sie der Zukunft die Zähne

Moderne Implantate sind langlebig und belastbar

Immer wieder einmal hört man von Menschen, die einfach Glück mit ihren Zähnen haben. Keine Karies – und eigentlich bräuchten sie sie gar nicht zu putzen. Das, es sei vorweggenommen, ist natürlich falsch.

Tatsächlich aber hat sich die allgemeine Zahngesundheit in den letzten Jahrzehnten eklatant

verbessert – ganz egal, wie viel Glück jeder Einzelne von uns nun mit seinen Beißern haben mag. Grund dafür ist neben einem gewachsenen Bewusstsein für Mundhygiene auch eine immer bessere zahnärztliche Versorgung mit innovativen Behandlungsmethoden. Die regelmäßige professionelle Zahnreinigung schafft die Grundlage für Zähne, die bis ins hohe Alter weitgehend erhalten bleiben und so für Lebensqualität sorgen. Sie ist auch für Patienten wichtig, die scheinbar Karies-unempfindliche Zähne besitzen – denn auch bei ihnen sammeln sich in den Zahnzwischenräumen und Zahntaschen Nahrungsreste an, die zu Entzündungen führen und das Zahnfleisch schädigen können. Auch diesen Patienten kann so ein Zahnverlust drohen. Es lohnt sich also, alle Aspekte der Zahnpflege, eigenständig ebenso wie vom Profi, in Anspruch zu nehmen.

Sollte irgendwann dann doch einmal ein Zahn verloren gehen, ist ein Implantat eine stabile und langlebige Lösung. Kaum noch Patienten müssen deshalb im Alter noch eine Vollprothese tragen. Rund 450.000 künstliche Zahnwurzeln setzen Zahnärzte jedes Jahr in Deutschland ein. Sie dienen als Basis für einzelne künstliche Zähne oder als Anker für Brücken, festsitzende oder herausnehmbare Prothesen. Implantatgetragener Zahnersatz kommt der Natur am nächsten, deshalb fühlen sich die Patienten damit auch sehr wohl. Das Einsetzen ist ein zahnchirurgischer Eingriff, der wenig Zeit benötigt. Hat es früher mindestens drei Monate gedauert, bis frisch verpflanzte Titan-Zahnwurzeln mit einer Krone belastet werden konnten, sind es heute unter Umständen sogar nur noch wenige Stunden. Möglich machen sollen das eine angeraute, schnell einheilende Titanwurzel und der Einsatz körpereigener Wachstumsfaktoren.

Grundsätzlich darf jeder Zahnarzt Implantate einsetzen. Patienten sollten dennoch darauf achten, dass der Zahnarzt eine Fortbildung in Implantologie bei einer wissenschaftlichen Gesellschaft absolviert hat. Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie vergibt beispielsweise Zertifikate, wenn der Zahnarzt eine eineinhalbjährige Fortbildung mit mehreren Kursen absolviert hat.

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Gute Laune fängt im Mund an

Die richtige Prophylaxe und zahnärztliche Versorgung garantieren ein strahlendes Lächeln

Die Bedeutung einer konsequenten Mundhygiene ist den meisten Bundesbürgern zumindest grundsätzlich bewusst. Zähne putzen, nach Möglichkeit nach jedem Essen, gehört zum Alltag – ebenso eine regelmäßige Kontrolle durch den Zahnarzt.

Wie viel Zahnarztpraxen aber noch leisten können, übersehen viele Patienten. Dabei gehören Zähne und Mundhöhle, die mehr Pflege erfahren, als eine Minimalversorgung umfasst, zu den wichtigsten Bausteinen von Gesundheit und Wellness.

Die herkömmliche Zahnpflege mit Zahnbürste und Zahnpasta bietet eine gute Basis für den Erhalt der Zähne. Bei der täglichen Reinigung können hartnäckige Verfärbungen und Verunreinigungen allerdings nicht zu 100 Prozent entfernt werden. 

Bei einer professionellen Zahnreinigung werden auch die Partien im Mund gereinigt, die man allein nur schlecht oder gar nicht erreicht. Zahnstein kann so gründlich entfernt werden, die Zähne werden geglättet und gestärkt. Sie erstrahlen wieder in einem helleren Weiß. Auch Kronen und Brücken profitieren von der professionell durchgeführten Reinigung. Ihre Lebensdauer kann bei regelmäßiger Pflege um Jahrzehnte verlängert werden. Das Risiko für Erkrankungen der Zähne wird deutlich gesenkt.

Wer ein Übriges tun möchte, weil er oder sie die Zähne auch als Schmuck ansieht, kann in der Zahnarztpraxis noch weitergehende Unterstützung erhalten. Bleaching und Veneers sind zwei bewährte Wege, um die Zähne auch optisch in Bestform zu bringen. Während beim Bleaching eingelagerte Farbpigmente im Zahnschmelz chemisch gebleicht werden, sind Veneers Blenden, die wie ein Furnier (engl: veneer) auf die Zähne aufgebracht werden. Bleaching ist die augenblicklich verbreitetere, da unkompliziertere Lösung. Im Unterschied zu Veneers muss ein Bleaching allerdings nach einiger Zeit, im Regelfall nach zwei oder drei Jahren, aufgefrischt werden. Dafür können mit Veneers auch Unregelmäßigkeiten der Zähne, etwa Lücken oder Fehlstellungen, kaschiert werden.

Die Krone zum Mitnehmen

Besonders bei wiederkehrenden Zahnschädigungen kann eine Krone die dauerhafteste Versorgung darstellen. In vielen Fällen können Zahnarztpraxen Kronen aus Keramik nach dem CEREC-Verfahren selbst herstellen. Ein 3D-Printer erstellt nach einer Computervermessung exakt passende Inlays, Onlays, Kronen oder Veneers, die vom Zahnarzt nur geringe Nachbearbeitung erfordern. Das Verfahren erspart dem Patienten das Tragen von Provisorien.

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Zahngesundheit im Blickpunkt

Eigentlich wirken sie so stabil: Zähne sind knochenhart, bei guter Pflege hell und glänzend … man staunt, dass diese robusten Körperteile so empfindlich sind. Aber wohl fast jeder Mensch weiß, wie unerträglich Zahnschmerzen sein können.

Die häufigste Ursache für Zahnschmerzen ist Karies. Dabei haben sich Bakterien durch den Zahnschmelz gefressen. Diese Löcher müssen gefüllt werden, da die Karies sonst um sich greift. Wenn dies zu spät oder gar nicht behandelt wird, können sich die Bakterien bis zum Nerv ausbreiten und es kommt zu einer Zahnwurzelentzündung, die noch deutlich schmerzhafter ist.

Neben den eigentlichen Beschwerden an den Zähnen werden auch Entzündungen des Zahnfleisches oder von Ähnlichem oft unter den Begriff gefasst – besonders, weil die Ursachen der Schmerzen nicht immer klar voneinander zu trennen sind.

Der Grund sind die empfindlichen Nervenstränge, die vom Kiefer durch die Zahnwurzel verlaufen. Reize können durch mechanische Belastung, also Druck, Wärme oder chemische Reaktionen entstehen. Wenn dann der umgebende Zahn, etwa durch eine Karies oder offenliegende Zahnhälse, eine schwache Barriere zu äußeren Einflüssen bildet, reagiert der Nerv mit Schmerzen.

Hausmittel helfen bei Zahnschmerzen wenig. Auf Nelken zu beißen, kann kurzfristige Linderung bringen, eine Schmerztablette ebenso – aber das grundlegende Problem wird dadurch nicht gelöst. Damit der Zahn wieder schmerzfrei belastet werden kann, muss er von einer Zahnärztin oder einem Zahnarzt versorgt werden. Diese Versorgung kann sowohl die Versorgung von kariösen Stellen, also „Löchern“, betreffen, als auch eine Parodontitis-Behandlung und Zahnersatz wie Kronen, Brücken oder Implantate. In einigen Fällen, etwa bei nächtlichem Zähneknirschen, ist auch eine Aufbissschiene ein Weg, um dem Zahnschmerz entgegenzuwirken.

Die Zahnärzte sind vor allen Dingen durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Prophylaxe das beste Schmerzmittel. Wer die regelmäßige Zahnpflege daheim durch Kontrolle und eine professionelle Zahnreinigung ergänzt, schafft die beste Grundlage, damit es gar nicht zu Zahnschmerzen kommt.

Um die Patienten für das Thema zu sensibilisieren, wird alljährlich am 9. Februar der Tag der Zahnschmerzen ausgerichtet. Er findet am Todestag der Heiligen Apollonia, der Schutzpatronin der Zahnärzte, statt.

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