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Dr. phil. Christoph Achterberg
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48145 Münster

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Halten Sie Augen und Ohren offen!

Es lohnt sich, Seh- und Hörkraft regelmäßig überprüfen zu lassen

Fünf Sinne haben Menschen grundsätzlich: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten. Davon einen oder mehrere zu verlieren oder auch nur begrenzt zur Verfügung zu haben, schränkt uns ein.

Warum aber vernachlässigen wir die Pflege unserer Sinne derartig? Wie setzen unser Gehör starkem Lärm aus, blinzeln tagelang in Richtung Computermonitor und die Pflege der Haut samt ihren empfindlichen Nervenenden übersehen wir auch zu häufig. Während wir aber zumindest unzählbare Nerven an den Fingerkuppen, der Zunge oder in der Nase haben, haben wir genau zwei Augen und zwei Ohren. Wenn davon ein Organ ausfällt, können wir es nicht ersetzen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind deshalb anzuraten – und gerade bei den Augen und Ohren unkompliziert und schnell durchzuführen.

Statistisch gesehen leidet jeder zweite Mensch an einer Fehlsichtigkeit. Eine Sehschwäche kann angeboren oder durch Verletzungen und Augenerkrankungen wie z. B. die Makuladegeneration, Retinopathien (Erkrankungen der Netzhaut), Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Star (Glaukom) bedingt sein. Mediziner raten gesunden Menschen, ab dem 40. Lebensjahr alle zwei bis fünf Jahre zur Früherkennung zu gehen. Wer erblich vorbelastet oder extrem kurzsichtig ist, raucht, unter Diabetes, Bluthochdruck oder viel Stress leidet oder eine längere Kortisontherapie hinter sich hat, sollte sich häufiger untersuchen lassen. Ab dem 60. Lebensjahr ist es zudem sinnvoll, die Augen auf Makuladegeneration hin kontrollieren zu lassen. Fehlsichtigkeiten lassen sich auch beim Optiker testen, für eine umfassende Diagnose ist der Besuch beim Augenarzt anzuraten. Mit zunehmendem Alter kann sich auch die Funktion der Haarzellen im Innenohr verschlechtern. So kann eine Schwerhörigkeit entstehen, die schon vor dem 50. Lebensjahr auftreten kann. Da sich Hörminderungen meistens schleichend einstellen, werden sie von den Betroffenen anfangs kaum bemerkt. Durch Gewöhnung und Kompensation besteht dann die Gefahr weiterer allmählicher Verschlechterungen des Hörvermögens, die vor allem die Verständigung in geräuschvoller Umgebung und in größeren Gruppen immer schwieriger und anstrengender machen. Umso wichtiger sind deshalb vorsorgliche Hörtests, damit das eigene Gehör realistisch eingeschätzt werden kann.

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